sprechzeiten.png

Montag - Freitag

von 09.00 bis 11.30 Uhr
und 16.00 bis 18.00 Uhr

Achtung
Dienstag Nachmittag
nur mit Termin

Mittwoch Nachmittag
ist die Praxis geschlossen

Termine außerhalb
der Sprechzeiten

nach telefonischer
Absprache möglich
Der dermatologische Patient - Haut und Fellprobleme Drucken E-Mail
zurück zur Leistungsübersicht

Die Haut ist auch bei unseren Kleintieren das größte Organ mit sehr vielfältigen Aufgaben. Es bietet Schutz vor Außeneinwirkung, reguliert die Temperatur durch periphere Gefäßerweiterung und Verengung, speichert Vitamine, Elektrolyte und Wasser, produziert Sekrete für Drüsen, wehrt ab und beinhaltet Rezeptoren um Wärme, Kälte, Druck und Berührung wahrzunehmen.

Mein Hund hat Juckreiz was tun?

Es gibt eine große Anzahl an Möglichkeiten warum ein Hund sich juckt. Starke Juckreizauslöser sind Parasiten: Flöhe, Milben (Cheyletiellen, Sarkoptes, Otoedres), Haarlinge und Allergien. Aber auch Hauterkrankung die sehr trocken oder feucht sind mit Beteiligung von Bakterien können zu starkem Juckreiz führen. Manchmal läßt die Lokalisation einen Schluß zu über die Ursache des Juckreizes, manchmal ist es aber auch nur ein Verdacht der weitere Untersuchung benötigt. Juckt sich der Hund eher am Rücken und hinteren Beinen sollten auf jeden Fall Flöhe ausgeschlossen werden. Eine Flohbehandlung auf Verdacht ist oft nötig, da man bei ganz nervösen Hunden häufig keinen Floh findet. Die Mittelwahl und Häufigkeit der Applikation ist bei der Flohbekämpfung auch sehr wichtig, lassen sie sich da in der Tierarztpraxis eingehend beraten. Hat der Hund eher Juckreiz im Bereich der Lefzen, Pfoten oder Unterbauch kommt schnell der Verdacht auf das eine Allergie mit ursächlich für den Juckreiz sein kann. Allergien können auf Futtermittel, Futterzusatzstoffe, Gräser, Pollen, Pilze und viele andere Faktoren bestehen. Die Suche nach dem Auslöser ist nicht immer einfach. Es gibt Allergieteste für manche Futtermittel und für Gräser, Pollen, Schimmelpilze etc. Zusätzlich sollte eine Blutuntersuchung durchgeführt werden um organische Ursachen auszuschließen und eventuell eine Ausschlußdiät eingeleitet werden. Die Haut, wenn stark entzündlich muß noch auf bakterielle Erreger untersucht werden. Es sind viele Untersuchungen nötig, um eine einwandfreie Diagnose zu stellen und es bedeutet für Sie als Besitzer viel Geduld und Rücksprache mit dem Tierarzt zu halten. Juckreiz quält den Hund, bedeutet ein erhöhter Streßspiegel, Unruhe und manchmal sogar ein erhöhtes Aggressionspotenzial, deshalb ist es sehr wichtig den Ursachen auf den Grund zu gehen.

Juckreiz bei der Katze

Auch der Juckreiz der Katze kann bedingt sein durch Ektoparasiten die es gilt zu untersuchen. Katzen mit Freilauf haben ein deutlich höheres Risiko von Flöhen befallen zu werden, als reine Hauskatzen, denn Kleinnager und wildlebende Katzen sind fast immer von Flöhen befallen. Auch Haarlinge und Milben können ein Problem darstellen. Katzen sind sehr reinliche Tiere, die einen großen Anteil des Tages mit Körperpflege verbringen. Sie lecken sich das Fell sauber und beseitigen so die Auslöser des Juckreizes wie z.B. Flöhe. Daher sollte die Katze von Beginn an eine gute Flohprophylaxe erhalten und am Tag darauf eine Wurmkur, da Flöhe auch Wurmüberträger sein können. Es gibt spezielle Erkrankungen der Katze, die allergischen Ursprungs sind, sich aber anders äußern als beim Hund. Tiefe Geschwüre im Lippen und Rachenbereich oder eine großflächig verteilte Hautentzündung können auch Hinweis auf Allergien sein. Lassen sie sich hier beraten. Andere Ursachen, wie z.B. innere schmerzhafte Erkrankungen, ein psychisches Unwohlsein, äußere Einflüsse können auch zu einem vermehrten Putztrieb führen und so ein Juckreiz ähnliches Bild verursachen.

Haut und Haarkleidveränderungen beim Heimtier - Meerscheinchen, Kaninchen, Hamster

Auch unsere Heimtiere haben spezifische Parasiten die das Fell jucken lassen und zu Haarausfall führen. Alle Haarverluste sollten auf Parasiten untersucht werden. Eine häufige Erkrankung des Kaninchens im Frühjahr ist verbunden mit schneller eiweißreicher Ernährung (zu schnell auf frisches Gras), die zu Durchfall führt. Der Durchfall zieht eine besondere Fliegenart an ihre Eier in das verschmierte Fell zu legen. So kommt es zu Madenbefall. Kaninchen zeigen zu Beginn der Erkrankung kaum Wesensveränderung und so ist es besonders wichtig beim geringsten Anzeichen an weichen matschigem Kot den zu behandeln und die Afterregion zu reinigen.
 




| Registrieren
Powered by Core Design