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Ernährung des gesunden Tieres


In unterschiedlichen Lebensabschnitten unterscheiden sich - selbst beim ansonsten gesunden Tier - auch die Anforderungen an die jeweiligen Futtermittel. So benötigen junge Tiere insbesondere im Wachstum eine andere Mineralstoffzusammensetzung als dies bei ausgewachsenen Tieren der Fall ist. Ältere Tiere haben wiederum einen eher niedrigen Energiebedarf, auch sind Seniorfuttermittel so konzipiert, dass sie Leber und Niere möglichst wenig belasten

Häufig stellt sich auch die Frage, ob bei selbst zubereiteten Rationen (z.B. beim BARFen) alle Nährstoffe, Mineralien und Vitamine in den richtigen Mengen enthalten sind. Auch hier ist es möglich, über eine Futtermittelanalyse www.futtermedicus.de und gegebenenfalls auch mit Hilfe einer Blutprobe zu überprüfen, ob Änderungen in den Rationen notwendig sind.

Spezialfuttermittel bei Erkrankungen

Bei der Behandlung vieler Erkrankungen spielt die richtige Ernährung des Patienten eine entscheidende Rolle - in vielen Fällen ist dafür die Umstellung vom gewohnten Futter auf ein so genanntes medizinisches Diätfuttermittel erforderlich, welches speziell an die Erfordernisse des Patienten angepasst ist. So gibt es beispielsweise Spezialfuttermittel, die bei übergewichtigen Tieren zur Gewichtsabnahme eingesetzt werden, aber auch Futter, die besonders für Patienten mit einer Futtermittelunverträglichkeit bzw. -Allergie geeignet sind. Andere Futtermittel werden als ein Baustein der Therapie beispielsweise bei Nierenerkrankungen, Harnsteinen oder auch bei Diabetes eingesetzt.

- Futtermittel zur Gewichtsreduktion: soll ein Tier abnehmen, kann man natürlich einfach versuchen, die Gesamtfuttermenge zu reduzieren oder dafür zu sorgen, dass das Tier mehr Energie verbraucht, indem es sich mehr oder häufiger bewegt. Dies führt jedoch häufig dazu, dass das Tier permanent Hunger hat. Futtermittel, die zur Gewichtsreduktion eingesetzt werden, enthalten daher beispielsweise Ballaststoffe, die ein Sättigungsgefühl herbeiführen, ohne dass das Tier dadurch viel Energie aufnimmt.

- Futtermittelunverträglichkeiten / Allergien: auch bei unseren Haustieren haben Allergien in den letzten Jahren zugenommen. Besonders häufig kommen Unverträglichkeiten gegenüber Rindfleisch, Kuhmilch und Laktose, Weizen und Hühnchenfleisch vor. Futtermittel für Allergiker enthalten entweder "exotische" Ausgangsstoffe wie z.B. Kartoffeln und Pferdefleisch, Lachs oder Wild. Darüber hinaus gibt es auch Futtersorten, in denen die Eiweißstoffe hydrolysiert, also speziell aufbereitet, sind, so dass sie weniger allergieauslösendes Potential besitzen.

- Harnsteine: besteht bei einem Tier die Neigung zu Harnkristallen bzw. Harnsteinen (kommt häufig bei Wohnungskatzen vor!), so sollte das Futter zunächst möglichst wenig der Stoffe enthalten, die im Urin auskristallisieren können. Auch spielt die Einstellung des so genannten pH-Wertes im Urin eine wichtige Rolle, da dieser Wert die Bildung, aber auch die Auflösung bestimmter Kristalle beeinflusst (bei so genannten Struvit-Kristallen sollte der pH-Wert im leicht sauren Bereich bei ca. 5-6 liegen). Darüber hinaus ist es wichtig, dass das Tier ausreichend trinkt - auch die aufgenommene Flüssigkeitsmenge lässt sich über die Fütterung beeinflussen.

- Nierenerkrankungen: bei Nierenerkrankungen darf der Proteingehalt sprich der Eiweißanteil des Futters nicht zu hoch liegen - andererseits ist es wichtig, dass das enthaltene Protein möglichst hoch verdaulich ist. Auch die Mineralstoffzusammensetzung spielt bei Tieren mit einer Nierenerkrankung eine wichtige Rolle, so darf beispielsweise der Phosphatgehalt nicht zu hoch sein.

- Diabetes: bei einer Diabetes-Erkrankung ist das Futter so konzipiert, dass der Zuckerspiegel direkt nach dem Fressen nicht zu stark ansteigt, auf der anderen Seite aber auch nicht zu schnell wieder sinkt. Hierbei ist auch der zeitliche Zusammenhang zwischen Fütterung und Insulin-Gaben entscheidend, so dass bei einer Zuckererkrankung Fütterung und Insulingabe immer individuell genau eingestellt werden müssen!

Haben Sie Fragen zur Fütterung Ihres Tieres oder benötigen Sie ein spezielles Futter, so kommen Sie gerne in die Sprechstunde oder vereinbaren Sie einen Termin. Bringen Sie dazu bitte auch die Deklaration der Inhaltsstoffe des Futters, welches Ihr Tier bisher gefressen hat, mit!
 




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