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von 09.00 bis 11.30 Uhr
und 16.00 bis 18.00 Uhr

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Dienstag Nachmittag
nur mit Termin

Mittwoch Nachmittag
ist die Praxis geschlossen

Termine außerhalb
der Sprechzeiten

nach telefonischer
Absprache möglich
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Ein langjähriger Erfahrungsschatz durch eigene Haltung von Schafen ermöglicht es unserer Praxis
auch Sie als Schafhalter zu begleiten. Schafe unterschiedlicher Rassen werden immer mehr auch
in kleinen Gruppen gehalten um eine optimale Rasenpflege vorzunehmen. Als Wiederkäuer
kommen sie mit Gras und im Winter mit Heu aus. Ein Zusatz von Mineralien in Form von
Lecksteinen und genügend Wasser sollten immer vorhanden sein.

Der Wiederkäuer verfügt über drei Vormägen und einen Drüsenmagen. Die Vormägen, Pansen,
Netzmagen, Blättermagen sind dazu da die Zellulose im Grünfutter optimal mit Hilfe von Bakterien,
Hefen und Einzellern zu zersetzen. Das Zerkleinern der Nahrung erfolgt über das Wiederkauen im
Maul. Größere Futterbestandteile werden ins Maul hochgeschleudert und solange zerkleinert, bis
die Pansenflora es weiter zersetzen kann.

Der Pansen ist ein empfindliches System, das sich rein von Zellulose gut aufrecht hält. Futterwechsel
oder Zusätze sollten mit Bedacht erfolgen. Zuviel Kraftfutter in einer Ration kann den Vormagensystemen
mehr schaden als helfen. Auch Brotzufütterung oder Grasschnitt kann zu schweren Schäden führen.

Die Grundversorgung der Schafe in Hobbyhaltung sollte eine regelmäßige Entwurmung und Klauen-
pflege mit einbeziehen. Eine Entwurmung kann gezielt nach vorangegangener Kotuntersuchung oder
rein vorsorglich alle 4 Monate erfolgen. Der Kot wird über drei Tage in kleinen Mengen gesammelt und
dann der Praxis zu weiteren Untersuchung überlassen. Im Kot können Rund und Bandwürmer nach-
gewiesen werden und dadurch eine gezieltere Entwurmung vorgenommen werden. Die regelmäßige
Kontrolle der Klauen und Klauenzwischenräume ist auch für Schafe sehr wichtig. Die häufigsten
Fehlerquellen treten hier in unsachgemäßem, zu tiefem und zu blutigem Nachschneiden auf, oder
das andere Extrem – zu langem Warten bis die Klauen nachgeschnitten werden. Wir zeigen gerne
wie es richtig geht, denn kein Schaf sollte über längere Zeit lahmen.

Impfungen
Für Schafe steht eine Reihe an Impfstoffen für unterschiedliche Verhältnisse zur Verfügung.
Ein wichtiger Impfstoff für die reine Hobbyhaltung ist ein Kombinationsimpfstoff der auch einen Schutz
gegen Tetanus enthält, da Schafe nach den Pferden am empfänglichsten auf diese Erkrankung sind.
Tetanus, auch Wundstarrkrampf genannt ist ein Bakterium das über kleinere Verletzungen eindringen
und den Tierkörper schädigen kann.

Bei der Lämmeraufzucht hilft der Kombinationsimpfstoff die Lämmer gegen andere Bakterien aus
derselben Gruppe ausreichend zu schützen. Blauzungenimpfstoff und Impfstoff gegen Moderhinke
stehen auch zur Verfügung.

 




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